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Über das Festival

GAMESFESTIVAL

Vom 23. – 31.10.2021 wird das erste GamesFestival der ComputerSpielAkademie stattfinden. Der Rahmen des Festivals wird organisiert vom Medienzentrum München des JFF und dem Medienzentrum Parabol Nürnberg. Aber das ist nur der erste Aufschlag. Viele Partnerorganisationen und Menschen gestalten selbst im Rahmen des Festivals eine Veranstaltung online oder in Bayern. 

ÜBERBLICK

Das GamesFestival ist in seinen Formaten ein Kind seiner Zeit: digital, vernetzt, wandelbar und flexibel. Sein Gegenstand ist digitale Spielkultur in all ihren Facetten. Es zeichnet sich durch eine Vielfalt von Zugängen aus: Ausstellungen, Workshops, Talks, Play Jams und mehr. Es zielt auf soziale, kulturelle und technologische Themen ab. Es bietet Raum für Neugier, Kreativität, Reflexion und Diskurs. Initiator*innen des Festivals sind die Medienpädagog*innen der ComputerSpielAkademie (CSA), die 2019 vom Medienzentrum München des JFF – Institut für Medienpädagogik sowie dem Medienzentrum Parabol gegründet wurde. Gestaltet wird es aber von einer Vielzahl von Akteur*innen und ist offen für weitere Institutionen: Medienpädagog*innen, Gamedesigner*innen, performative Künstler*innen, Techheads und nicht zuletzt der Kernzielgruppe des Festivals: für Jugendliche im Alter bis 26 Jahren.

ZIELE UND MOTIVATIONEN

Games und Spielkultur sind Vehikel für Gemeinschaft – gerade in schwierigen Zeiten. Zentrale Motivation ist, Menschen zusammen zu bringen, die Vernetzung und den Austausch zwischen gamingbegeisterten Jugendlichen zu stärken, aber auch pädagogische, kulturelle und künstlerische Akteur*innen zu vernetzen und durch Kooperation zu verbinden. Die Aktivitäten zeigen die Vielfalt, aber auch Potenziale und Limitationen digitaler Spielkultur auf: für die individuelle Entwicklung, Gesellschaft, Kultur und Bildung. Im Zentrum stehen sub- und jugendkulturelle Praktiken, Kreativität und die Förderung eines kreativen und souveränen Umgangs mit Games. Digitalität und Technologie sind in den vergangenen Monaten zentrale Werkzeuge für Teilhabe und Interaktion geworden. Durch explorativ-spielerische Strategien und Diskurse entstehen Reflexionsanlässe über Formen des gemeinsamen Handelns, Schaffens und Lernens in der digitalen Welt – online, offline oder in der Verbindung von beidem. Das Festival richtet sich primär an Jugendliche im Alter bis zu 26 Jahren. Es ist aber offen für den Austausch aller Generationen.

PARTIZIPATION

Am Festival können sich alle Interessierten beteiligen, die dessen Motivation und Verhaltenskodex teilen. Das GamesFestival tritt für Diversität, Offenheit und gegenseitigen Respekt ein. Wir möchten ein belästigungsfreies Veranstaltungserlebnis für alle ermöglichen. Jugendliche können Support durch das medienpädagogische Team der CSA erhalten. Technische und finanzielle Ressourcen können in begrenztem Umfang zur Verfügung gestellt werden. Wir freuen uns über Partner*innen, die sich daran beteiligen. Zur Partizipation wird durch den Call for Ideas aufgerufen.

ORTE UND RÄUME

Das GamesFestival findet zu Teilen online in virtuellen Räumen und digitalen Spielwelten statt, aber auch vor Ort an den beteiligten Spielorten. Das Festival ist ein gemeinsamer Container für Events, Workshops, Ausstellungen, Talks, Partys, Play Jams und mehr. Bisher bestätigte zentrale Orte sind das PIXEL – der Raum für Medien, Kultur und Partizipation im Gasteig in München – und das Haus des Spiels in Nürnberg.

FORMATE

Das Festival bietet Bühnen und Ausstellungsflächen, um eigene Werke zu zeigen, Themen zu diskutieren, innovative Spiele kennenzulernen oder einfach gemeinsam zu spielen. Workshops vermitteln Wissen. Bei einem Game Jam werden kollaborativ Spiele entwickelt. Eröffnet wird das Festival mit einer offenen Spielesession. Es endet mit der Verleihung vom GamesPreis, mit dem Jugendliche für selbst entwickelte Spiele und Spielevideos ausgezeichnet werden. Das GamesFestival und die digitale Spielkultur insgesamt sind offen für eine Vielzahl von Kultur-/Kunstsparten, Genres und Formaten. Zu jedem Festival gehören auch Partys und Performances.

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